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Youtube ist am Sonntag Opfer einer Porno-Attacke geworden, die sich an Fans des US-Teenie-Stars Justin Bieber richtete.

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Im Rahmen einer Untersuchung hat sicher herausgestellt, dass Webseiten mit pornografischen Inhalten ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bergen. Um die Besucher um ihr Geld zu bringen, wird häufig zu dubiosen Praktiken gegriffen.

Der Leiter dieser Studie des International Secure System Lab, Gilbert Wondracek, ist der Meinung, dass diesbezüglich fast ein eigenes Wirtschaftssystem aufgebaut wurde, welches für Online-Verbrechen auf einfache Weise genutzt werden kann. Da bislang kaum Untersuchungen in diesem Bereich vorliegen, haben sich die Forscher dazu entschlossen, die Vorurteile im Hinblick auf derartige Webseiten genauer unter die Lupe zu nehmen.
Dabei hat sich das Vorurteil, dass Webseiten aus diesem Bereich gefährlicher als andere Seiten im Internet sind, offenbar bestätigt. 35.000 Angebote wurden bei der Studie genauer betrachtet. Rund drei Prozent dieser Webseiten stuften die Forscher als gefährlich für die Besucher ein, da dort schädliche Software verteilt wird.

Zahlreiche weitere Webseiten bedienen sich hingegen anderen Methoden, um die Besucher auf den Webseiten zu halten. Als Beispiel dafür wurden in einem Artikel von ‘Pressetext‘ Java-Scripts angeführt, die es für die Besucher schwierig machen, auf andere Webseiten zu wechseln.

Das International Secure System Lab teilte darüber hinaus mit, dass nahezu zwölf Prozent aller Webseiten im Internet pornografische Inhalte anbieten. 70 Prozent der Männer unter 24 würden auf dieses Angebot zurückgreifen, heißt es.

So hat man Pornostars noch nie gesehen…

Im Natürlich-Look und mit ernsten Gesichtern appellieren US-Sexstars wie Lisa Ann, Julie Meadows und Joanna Angel an das Gewissen der Porno-Konsumenten.

Das Internet ist Segen und Fluch zugleich: Segen für all die Herrschaften, die sich auf Porno-Seiten herumtreiben, um sich ein wenig zu entspannen.

Fluch für all diejenigen, die in der Erotik-Branche ihre täglichen Brötchen verdienen.

„Wenn du illegale Videos aus dem Internet lädst, ist das Diebstahl“, mahnt Lisa Ann.

„Wir zahlen auch Steuern und tragen somit zur Wirtschaft bei“ , erklärt Nicki Hunter

Ob mit dieser Wachrüttel-Kampagne die frappierenden finanziellen Einbußen der Porno-Brache gestoppt werden können, ist fraglich. Der Pornobranche droht dasselbe Schicksal wie der Musikindustrie – und die hat das Internet als Vertriebsweg jahrelang unterschätzt und den Trend verschlafen.

Quelle: bild.de


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